auf der Resterampe. Kürzlich habe ich einen Bericht über Sibylle Berg gelesen. Eigentlich war es ein Interview, das anlässlich ihrer neuesten Romanpublikation „Der Tag, als mein Mann eine Frau fand“ im Feuilleton der ZEIT erschien. Und auch eigentlich habe ich nur zu lesen begonnen, weil der Einstieg ein amüsantes ZitatRead More →

Die Götter müssen verrückt sein. Freude, Liebe, Hass, Intrigen und Vetternwirtschaft – alles Eigenschaften des Menschen? Mitnichten. Die Götter sind den Sterblichen bisweilen ähnlicher, als ihnen lieb sein kann und in einen Streit zwischen Zeus und Poseidon möchte man keinesfalls geraten. „Ich bin dann mal eben Krieg führen“, dachte sichRead More →

Irgendwie scheine ich den allgemeinen Buch-Bloggertrend nicht ganz begriffen zu haben und ständig auf ältere Literatur zu bauen. Damit meine ich jetzt natürlich nicht wirklich Ältere Literatur im Sinne von 16. Jh. abwärts, nein, allerdings Bücher die gut und gerne bereits ein paar Jährchen auf dem Buckel haben dürfen. „NeueRead More →

Im Jahr 331 vor unserer Zeit, so wird es von Titus Livius in seinem Geschichtswerk überliefert, hat eine Seuche große Teile der römischen Oberschicht ausgelöscht. Doch was war die Ursache? Lag es an der Unmäßigkeit des Himmels und damit an den Göttern und dem Wetter oder doch eher an menschlichemRead More →

Wien zum Fin de Siècle. Anatol ist ein ichbezogener Melancholiker, der in der Gegenwart bereits an die Zukunft denkt und dem dadurch jeglicher Genuss des Moments verwehrt bleibt. Außerdem ist Anatol die titelgebende Figur in Arthur Schnitzlers Einakterreihe ANATOL, die depressiv und melancholisch das Wesen seines Protagonisten beleuchtet. „Während ichRead More →

Der Würfel ist geworfen. Die einen bevorzugen den Sommer, die anderen den Winter. Dann gibt es noch die treuen AnhängerInnen des Frühlings oder des Herbstes. Wenn wir allerdings ganz ehrlich sind, Hand auf’s Herz, dann gibt es ohnedies nur die eine wahre Jahreszeit: Die Zeit der Spielplanpräsentation an den diversenRead More →

Ich bin bewundernde und absolute Jane Austen – Verehrerin. Ich habe so ziemlich alles von ihr gelesen, was es da so von ihr zu lesen gibt. Das inkludiert auch Teile des Briefwechsels zwischen Jane Austen und ihrer Schwester Cassandra (höchst amüsant). Keine anderen Bücher in meinem Besitz sind dermaßen zerlesen,Read More →

Kürzlich bin ich über eine ziemlich ansprechende Rezension des Romans „Die Sache mit dem Glück“ von Matthew Quick gestolpert. Der Beitrag war sogar so vielversprechend, dass ich den Roman danach unbedingt lesen wollte. Sofort. Am liebsten bereits gestern. Da ich ihn allerdings in keiner Bibliothek ausfindig machen konnte (natürlich handelteRead More →