· Junges Theater (Page 2)

Lord of the plums Kann Lesen die Gesundheit gefährden? Nein, genauso wenig wie Theater – höchstens spannend-einfühlsam inszenierte Antworten auf oft gestellte Fragen bieten. Petra Schönwalds NICHTS – WAS IM LEBEN WICHTIG IST am Schauspielhaus Salzburg zeigt es vor: meget flot. „Lasst mich durch, ich bin Schaulustige!“ – Zugegeben, derRead More →

Fly me to the moon Wo bitte geht’s hier zur Unendlichkeit? – Das neue Toihaus Kinderstück IMMER nimmt märchenhaften Kurs auf große philosophische Fragen und verzaubert mit seinem poetisch-musikalischen Konzept. ‚Immer‘ ist ein ziemlich großes Wort. Es ist sogar so groß, dass es das kleine unscheinbare Adverb locker mit derRead More →

Ritter werden ist nicht schwer, Ritter sein dagegen sehr König Artus träumt groß, aber seine Vision einer Idealgesellschaft hat so ihre Tücken. KING A am Landestheater Salzburg setzt sich modern, vorlaut und poetisch mit ritterlichen Tugenden auseinander. Was ist ein guter Ritter? Diese Frage beschäftigt uns schon ziemlich lange. VermutlichRead More →

Die farbenfrohe Welt der ENCHANTÉS Bei ENCHANTÉS fließt das Blau, sammelt sich das Gelb und purzelt das Rot. Außerdem lassen Sänger und Tänzer ungeniert Kinderträume wahr werden: Wer kann da noch widerstehen?! Enchantés, erfreut, das ist nicht nur der Titel der Le fil rouge théâtre Produktion. Erfreut sind auch dieRead More →

Ein kleines weißes Etwas erobert die Welt In PICCOLA BALLATA PER PEU geht ein weißer Punkt auf Reisen. Das Tanzlied aus Licht, Musik und Malerei lädt zu fantastischen Gedankenflügen ein. Zuerst ist da durchsichtige Scheibe, die das BimBam Publikum von PICCOLA BALLATA PER PEU im Republic erwartet. Halt, wo? RichtigRead More →

Manege frei! Der vermutlich kleinste onomatopoetische Taschencircus macht Station beim Bim Bam Klein(st)kinderfestival am Toihaus Theater Salzburg: Schmunzle und staune! Aus der Hosentasche lugt neugierig ein weißes Kaninchen – kein Scherz. Spätestens seit Mary Poppins wissen wir schließlich um die unendliche Tiefen von Handtaschen. Da ist es nur legitim, dassRead More →

„Sei frech und wild und wunderbar“ Marion Hackl komprimierte Theodor Fontanes Klassiker mit NICHT SO WILD, EFFI auf handliche Theaterlänge. Entstanden ist ein frech-kluges Jugendstück, das keinesfalls nur den Jungen vorbehalten bleiben sollte. Für Theodor Fontanes Zeitgenossen*innen war klar, wer bei dem zwischen 1894 bis 1895 als Mehrteiler publizierten TextRead More →

Scheren-Träume aus Papier Messer, Gabel, Scher‘ und Licht… Zum Glück nehmen es Alessandro Libertini und Véronique Nah in ihrer Inszenierung CUT OUTS mit letzteren nicht ganz so ernst: Poetisch-schön, vor allem für die Großen. Der Schlüssel lautet ‚contemplation‘. Die Begeisterung von Regisseurin Véronique Nah ist ansteckend, wenn sie mit funkelndenRead More →