DER MENSCHENFEIND: Alceste (A. Connor), Célimène (K. Kahlert) & Oronte (Bülent Özdil)

„Der Menschenfeind“ am Schauspielhaus Salzburg Peter Raffalts DER MENSCHENFEIND nimmt sich am Schauspielhaus kein Blatt vor den Mund. Lieber wird Molières Typenkomödie mit poppigem Sprech frech und frei vorgetragen. Eine Lichterreihe, die das Publikum gnadenlos ins Gegenlicht starren lässt. Eine Bühne, die wie ein zu groß geratenes Fitnessgerät bei starkemRead More →

Frau Brettwolf (J. Brandstätter) und Herr Mausz (Peter Blaikner) im GOETHE & SCHILLER BEST OF

„Goethe & Schiller Best Of“ im kleines theater Wenn sich ein penibler Beamter die Bühne mit einer exzentrischen Schauspielerin teilt, ist Autor Peter Blaikner nicht weit. In GOETHE & SCHILLER BEST OF bleibt kein Klassiker auf dem anderen. Herrlich humorig, ziemlich flapsig und ohne Genierer. Man muss es den beidenRead More →

Cyrano de Bergerac (Christoph Wieschke) im Kampf gegen einhundert Mann

„Cyrano de Bergerac“ am Salzburger Landestheater Offline und ohne Filter. CYRANO DE BERGERAC als Plädoyer einen Blick hinter die Maske zu werfen. Temporeich und frech am Salzburger Landestheater inszeniert. Er bereiste mit seiner Feder den Mond und die Sonne. Dort traf er auf erstaunliche Bewohner, die sich von Duft ernährenRead More →

WER HAT MEINEN VATER UMGEBRACHT / DER VATER: Th. Helm

Two of a kind. Französische Literatur kann mehr als nur Kalauer und leichte Komödien. Mit WER HAT MEINEN VATER UMGEBRACHT | DER VATER inszenierte Gerhard Willert einen starken und facettenreichen Monologabend. Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. Fragt Tantalos oder Hildebrand, die und sehr viele andere könnenRead More →

AUFZEICHNUNGEN EINES WAHNSINNIGEN: A. Jaehnert

Inauguration des Wahnsinns. Hunde, die Briefe schreiben, und Wörter, die im Mund zerfallen: Arturas Valudskis bringt mit AUFZEICHNUNGEN EINES WAHNSINNIGEN den Klassiker der russischen Literatur ans Toihaus. Wunderbar grotesk, tragisch und empathisch. Woran erkennt man das Pathologische? Bei Gogol und „Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen“ an der Sprache. Ganz in Werther-Manier führtRead More →

AM BODEN theater.direkt

Lady of the Flies. Ein faszinierend fesselnder Monolog: Michael Kolnberger inszenierte AM BODEN mit Christine Winter in der Rolle der Kampfjet vernarrten Drohnenfliegerin. Als George Brant „Grounded“ schrieb, packte er als einer der ersten ein neues Phänomen in Theater. Das sollte gleichzeitig sein bislang erfolgreichstes Stück werden. „Am Boden“, wieRead More →

DOGVILLE: Ensemble

Schiff ahoi, Grace! Max Claessen packt mit DOGVILLE am Schauspielhaus Salzburg die Seeräuberjenny aus: nur manchmal still, mitunter laut und ein moralischer Wink mit dem Zaunpfahl, ach was, dem Empire State Building. Wenn Gott von der Menschheit endgültig die Schnauze voll haben sollte, dann könnte das so aussehen wie beiRead More →

DIE ERÖFFNUNG: A. Linse, Th. Pfertner

Le roi est mort, vive le roi. Das Spiel vom Leben und Leiden des Schauspielers: Peter Turrinis DIE ERÖFFNUNG in einer temporeichen Inszenierung von Jonas Meyer-Wegener. Pointiert und unglaublich amüsant. Das Leben ist selten ein Ponyhof und wir sind noch weniger Wendy – schon gar nicht, wenn der Autor PeterRead More →

DER BEGLEITER: J. Milewski, J. Brandstätter

Wahnsinnig verliebt. Ach, muss Liebe schön sein. Wenn ich groß bin, will ich auch einmal lieben! Nach Anna Burzynskas Komödie sollte man das lieber noch einmal überdenken: Pechschwarz und bitterböse lädt DER BEGLEITER zur emotionalen Achterbahnfahrt ein. Ein Korrepetitor schwärmt seit dreißig Jahren für seine Opernsängerin. Ohne je ein wirklichesRead More →

TINDER - A FUCKED UP NIGHT: B. Blumencron

Viva la Imperfektion. Goethe, Schiller? Who cares! Mit TINDER – A FUCKED UP NIGHT setzt das Schauspielhaus Salzburg auf wunderbar aktuellen und herrlich punkigen Stoff aus der Feder von Ben Pascal. Selten war Scheitern so amüsant. Ich kann nicht genau sagen, wann es passierte, aber irgendwann fand ein Umdenken statt.Read More →