DIE ERÖFFNUNG: A. Linse, Th. Pfertner

Le roi est mort, vive le roi. Das Spiel vom Leben und Leiden des Schauspielers: Peter Turrinis DIE ERÖFFNUNG in einer temporeichen Inszenierung von Jonas Meyer-Wegener. Pointiert und unglaublich amüsant. Das Leben ist selten ein Ponyhof und wir sind noch weniger Wendy – schon gar nicht, wenn der Autor PeterRead More →

Die Schnecke im Universum: Ensemble

Volle Schnecken-Power voraus. Einmal spiralförmig durch das Weltall und dann links: In DIE SCHNECKE UND DAS UNIVERSUM erfüllt sich ein kleines Kriechtier seinen großen Traum. Magisch-schön. „Ist heute schönes Wetter?“, will die Schnecke wissen. „Nein, es regnet!“. Diese Antwort würden jeden ernüchtern, nicht aber die kleine Schnecke. Die legt nochRead More →

TINDER - A FUCKED UP NIGHT: B. Blumencron

Viva la Imperfektion. Goethe, Schiller? Who cares! Mit TINDER – A FUCKED UP NIGHT setzt das Schauspielhaus Salzburg auf wunderbar aktuellen und herrlich punkigen Stoff aus der Feder von Ben Pascal. Selten war Scheitern so amüsant. Ich kann nicht genau sagen, wann es passierte, aber irgendwann fand ein Umdenken statt.Read More →

HEILIGE WILDNIS: E. Francalanci

Plastik, rüttel dich und schüttel dich… Mit HEILIGE WILDNIS ist am Toihaus in Salzburg jeder Spieltag ein Toiday for Future. Hölderlins „Tinian“ als Inspiration für einen Wink mit dem Zaunpfahl und eine Mahnung zur Nachhaltigkeit. Schon mal von Tinian gehört? Vermutlich nein. Vielleicht von Friedrich Hölderlin? Vermutlich ja. Beides hängtRead More →

MARTENSTEIN LIEST, CLEMENTI SINGT

Die emotionale Intelligenz möchte aus dem Bällebad abgeholt werden. Kluge Chansons und pointierte Kolumnen: Mit MARTENSTEIN LIEST, CLEMENTI SINGT ist das kongeniale Duo zurück in Salzburg und begeistert das Publikum. Ziemlich unvergesslich. Im Internet kursieren die kuriosesten Trends. Schon von Marie Kondo gehört? Falls nicht: Sie umarmt ihre Kleidung. NurRead More →

SCHNALZEN: kollektiv Kollinski

Wake me up before you come come. Mit Schnalzen, Schleim und einer Parabel gegen tradierte Meinungen und überholte Werte: SCHNALZEN nutzt die Möglichkeiten der Moderne und kombiniert sie mit Altbekanntem. Funktioniert einwandfrei und lädt zum Nachdenken ein. Uns ist in alten maeren/ wunders vil geseit – dass uns in altenRead More →

NACHWEHEN: L. Enzi & E. Breckner

Office-Dystopie. Düster-gläserner Blick über den Tellerrand: Michael Kolnberger bohrt mit NACHWEHEN in der Umsatz optimierten Wunde. Aua, diese Selbsterkenntnis könnte schmerzhaft sein. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Betriebsrat… „Careful what you do / HR’s on to you“ – zugegeben, die Lyrics des Musicals FOOTLOOSE wurden für diesenRead More →

KUNST: Aris Sas, Peter Kratochvil, Jörg Stelling

Vive la bourgeoisie! Mit Yasmina Rezas berühmten Dramolette KUNST setzt das Armes Theater Wien auf eine leichtfüßige französische Komödie mit Kultcharakter. Da bleibt kein Auge trocken. Eine weiße Leinwand sprintet kichernd über die Bühne. Da freut sich jemand und zwar gewaltig. Dass es sich dabei um kein paranormales Phänomen handelt,Read More →

Denn sie wissen ganz genau, was sie tun. Caroline Richards temporeiche Inszenierung von TRENNUNG FÜR FEIGLINGE punktet mit schwarzem Humor, französischen Pointen und jeder Menge Workout für die Lachmuskeln. Als Paul eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich… nein, nicht zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt. Schließlich lautet seinRead More →

Anita Koechl & Richard Saringer | Glück - Le Bonheur

Beziehungsstatus? Es ist kompliziert. Joie de vivre in Schallmoos: Mit Eric Assous‘ GLÜCK – LE BONHEUR inszenierte Edi Jäger eine temporeiche Beziehungskiste mit jeder Menge französischem Witz, Charme und Verve. Wenn eine Stimme im Publikum nach der Pause erleichtert ausruft „Endlich geht’s weiter, ich hatte sie schon vermisst!“, dann darfRead More →